Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

Video-Enhanced-Contrast (VEC) Mikroskopie

Gerätebeschreibung und Messprinzip

 

Die Video-Kontrastverstärkung

 

Um das Auflösungsvermögen von Lichtmikroskopen zu erhöhen, kann die kontrastverstärkende Eigenschaft der Videotechnik genutzt werden. Bei der von Allen entwickelten Video-Enhanced-Contrast (VEC) Mikroskopie unterstützt eine lichtempfindliche, hochauflösende Videokamera und ein nachgeschaltetes Bildverarbeitungsprogramm das menschliche Auge. Mit dieser Kontrastverstärkung lassen sich Strukturen sichtbar machen, die wegen ihrer geringen Größe auf herkömmlichem Weg optisch nicht zu visualisieren sind.

 

PhotoVEC

Photographie des Lichtmikroskops mit Video-Kontrastverstärkung

 

Differentieller Interferenzkontrast

Eine Methode zur optischen Kontrastverstärkung ist der differentielle Interferenzkontrast. Ein Interferenzkontrast wird durch den Gangunterschied von kohärenten Lichtwellen erreicht die unterschiedliche Medien durchlaufen. Die Strahlverdoppelung geschieht mittels Wollaston-Prisma, zwei miteinander verklebten Kalkspatprismen. Abhängig ist der Gangunterschied des linear polarisierten Lichtes von der Dicke des beobachteten Objekts und von der Differenz der Brechungsindices des Einschlussmittels und des Objektes. Die beiden Strahlen werden, nachdem sie das Präparat durchlaufen haben, in einem zweiten Wollaston-Prisma wieder miteinander vereinigt und im Analysator zur Interferenz gebracht.